Neuwahl der Jugendschöffen für die Jahre 2019 – 2023

Mit Ablauf des Jahres 2018 endet die 5-jährige Amtszeit der derzeit gewählten Jugendschöffen für das Jugendschöffengericht in Celle und die Jugendkammern des Landgerichts Lüneburg. Das Amt eines Jugendschöffen ist ein Ehrenamt. Es kann nur von Deutschen versehen werden.

Jugendschoöffen wirken zwar „nur" im Rahmen der Hauptverhandlung mit, haben aber das gleiche Stimmrecht wie ein Berufsrichter und sind in ihrem Urteil nur an Recht und Gesetz gebunden. Eigenschaften wie Menschenkenntnis, Einfühlungsvermögen und Gerechtigkeitssinn sind deshalb unabdingbar.

Jugendschöffen werden in zwei Schritten gewählt. In einem ersten Schritt wird der Jugendhilfeausschuss des Landkreises Celle 55 Personen in eine  Vorschlagslisten aufnehmen. Für diese Listen sind Bewerbungen unter Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum, Geburtsort, Beruf, Anschrift und Tel.- Nr. bis zum 04. März 2018 möglich.

Anschließend wählt der Schöffenwahlausschuss des Amtsgerichtes Celle die Jugendschöffen für die Jahre 2019 – 2023.

Bewerbungen richten Sie bitte an die Samtgemeinde Flotwedel, Am Alten Bahnhof 3, 29342 Wienhausen oder an info@flotwedel.de

Unfähig zu dem Amt eines Jugendschöffen sind:
1.Personen, die infolge Richterspruchs die Fähigkeit zur Bekleidung öffentlicher Ämter nicht besitzen oder wegen einer vorsätzlichen Tat zu einer Freiheitsstrafe von mehr als sechs Monaten verurteilt sind;
2.Personen, gegen die ein Ermittlungsverfahren wegen einer Tat schwebt, die den Verlust der Fähigkeit zur Bekleidung öffentlicher Ämter zur Folge haben kann.

Zu dem Amt eines Jugendschöffen sollen nicht berufen werden:
1.Personen, die bei Beginn der Amtsperiode das fünfundzwanzigste Lebensjahr noch nicht vollendet haben würden;
2.Personen, die das siebzigste Lebensjahr vollendet haben oder es bis zum Beginn der Amtsperiode vollenden würden;
3.Personen, die zur Zeit der Aufstellung der Vorschlagsliste in der Gemeinde wohnen;
4.Personen, die aus gesundheitlichen Gründen für das Amt nicht geeignet sind;
5.Personen, die mangels ausreichender Beherrschung der deutschen Sprache für das Amt nicht geeignet sind;
6.Personen, die in Vermögensverfall geraten sind.

Zu dem Amt eines Jugendschöffen sollen ferner nicht berufen werden:
1.der Bundespräsident;
2.die Mitglieder der Bundesregierung oder einer Landesregierung;
3.Beamte, die jederzeit einstweilig in den Warte- oder Ruhestand versetzt werden können;
4.Richter und Beamte der Staatsanwaltschaft, Notare und Rechtsanwälte;
5.gerichtliche Vollstreckungsbeamte, Polizeivollzugsbeamte, Bedienstete des Strafvollzugs sowie hauptamtliche Bewährungs- und Gerichtshelfer;
6.Religionsdiener und Mitglieder solcher religiösen Vereinigungen, die satzungsgemäß zum gemeinsamen Leben verpflichtet sind.

Telefonische Auskünfte erteilt Herr Frank Böse, Stabsstelle, Tel. 05149 / 181 14.

 
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